Leitbild

hsdk_get_togetherVerständnis Hochsensibilität

Unser Verständnis von Hochsensibilität beruht auf der wissenschaftlichen Arbeit von Elaine N. Aron und ihrem Konzept, dass im Englischen den Namen „Sensory Processing Sensitivity“ trägt, sowie den weiterführenden Erfahrungsberichten von Praktikern, deren Arbeit auf den Grundlagen der Forschung von Elaine N. Aron und weiterführenden wissenschaftlichen Arbeiten basiert. Gerade weil die Ergebnisse von Elaine Aron und weiteren Wissenschaftlern vielen hochsensiblen Menschen sehr helfen und die Augen für einen entspannten und gesunden Umgang mit sich selbst öffnen, haben wir großes Interesse daran, dass auch über die bisherigen Ergebnisse hinaus wissenschaftlich zum Thema geforscht wird und die Praxis konstruktiv mit den Erkenntnissen arbeiten und neue Erfahrungen gewinnen kann.

 

Motivation für den Kongress

Der Kongress darf Diskussionen anregen, soll aufklären und informieren und Aufmerksamkeit erzeugen, damit das Thema Hochsensibilität allgemein bekannt werden kann und darüber hinaus sobald wie möglich den Zugang in Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Medizin, Psychologie und anderen Gesundheitsdisziplinen sowie in Pädagogik, Erziehungswissenschaften, Betriebswirtschaft und andere Disziplinen finden darf. Darüber hinaus ist das Thema Hochsensibilität für Gesellschaft, Politik und Unternehmen relevant, weil hochsensible Menschen im Team wichtige Player und ein natürlicher Teil der Intelligenz einer Gruppe sind. Voraussetzung dafür ist, dass die Hochsensiblen selbst und ihr jeweiliges Umfeld die gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit nicht als Einschränkung empfinden, sondern sie positiv begreifen und unter dem Aspekt der Diversität als Bereicherung sehen. Auch für Kranken- bzw. Gesundheitskassen ist das Thema Hochsensibilität wichtig, weil mit dem Wissen über Hochsensibilität viele neue Ansätze für eine bessere Gesundheit einherkommen und die Kassen finanziell entlastet werden könnten.

 

Gesellschaftliche Relevanz

Der aktuelle Stand der Forschungen sagt aus, dass 15-20 Prozent der Menschen hochsensibel sind. Dabei handelt es sich zwar um eine Minderheit, allerdings um eine recht große Gruppe von Menschen, die von Natur aus reizoffener sind und mit einer andersartigen, feineren Wahrnehmung ausgestattet sind. Wir halten es für elementar wichtig, dass dieses Wissen allgemein bekannt ist und Hochsensibilität als natürliche Spielart der Natur angenommen und betrachtet werden kann.

 

Forum für Wissenschaftler und Fachleute

Mit dem Fachkongress (30. Juni und 1. Juli 2017), der an beiden Tagen stattfindet, richten wir uns an Wissenschaftler z. B. aus den Bereichen Psychologie und Neurologie, aber auch an andere Disziplinen, wie zum Beispiel die Betriebswirtschaftslehre, für die das Thema auch hochinteressant ist. In Deutschland ist der Kongress das erste Forum für Wissenschaftler, die zur Hochsensibilität oder verwandten Themen forschen. Darüber hinaus bietet der Fachkongress den vielen Praktikern eine Plattform für Vernetzung, Austausch, Weiterbildung und Supervision. Der Kongress ist interessant für Ärzte, psychologische Psychotherapeuten, Psychotherapeuten, Psychologen, Heilpraktiker für Psychotherapie und Heilpraktiker sowie auch für Berater, Coaches, Autoren, Pädagogen, Erziehungswissenschaftler und alle Menschen, die sich professionell und intensiv mit dem Thema Hochsensibilität auseinandersetzen und ihr Wissen vertiefen und austauschen möchten.

 

Impulse, Wissen und Begegnungen für alle!

Der Inspiration-Day (1. Juli 2017) für private Besucher richtet sich an hochsensible und viel- bzw. hochbegabte Menschen, Eltern und ihre Kinder, Lehrer, Sozialpädagogen, Personalmanager, Pflegefachkräfte, Unternehmer, Recruiter und alle, die sich für das Thema Hochsensibilität, Persönlichkeitsentwicklung, Weiterbildung, Selbstfürsorge, Prävention und psychologische Themen interessieren. Der Kongress vereint Fortbildung, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und Begegnungsräume für Menschen, die mit Feingefühl und offenen Antennen durchs Leben gehen. Wir setzen alles daran, dass es viele Aha-Momente geben wird und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Kongress profitieren werden.

 

Der Kongress für Hochsensibilität ist für das Team der Organisatoren sowohl ein professionelles Projekt als auch eine Herzensangelegenheit.

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